Die Vorrichtung besteht üblicherweise aus einem Positionierelement (zur Bestimmung der korrekten Position des Werkstücks in der Vorrichtung), einer Spannvorrichtung, einem Werkzeugführungselement (zur Bestimmung der relativen Position von Werkzeug und Werkstück bzw. zur Führung der Werkzeugrichtung), einer Teilvorrichtung (damit das Werkstück in zwei Aufspannungen mehrere Bearbeitungsstationen durchlaufen kann; dazu gehören drehbare und lineare Teilvorrichtungen), einem Verbindungselement und dem Vorrichtungskörper (Vorrichtungsbasis) usw. Beispiele hierfür sind Schweißvorrichtungen, Prüfvorrichtungen, Montagevorrichtungen, Maschinenvorrichtungen usw., wobei Maschinenvorrichtungen die gängigste Bezeichnung sind und oft als Vorrichtung abgekürzt werden. Bei der Bearbeitung von Werkstücken auf einer Werkzeugmaschine muss das Werkstück vor der Bearbeitung fixiert, positioniert und eingespannt werden, damit die Werkstückoberfläche die in den Zeichnungen festgelegten technischen Anforderungen hinsichtlich Abmessungen, geometrischer Form und gegenseitiger Positioniergenauigkeit anderer Oberflächen erfüllt.
Vorrichtungen lassen sich in folgende Kategorien einteilen: ① Universelle Vorrichtungen. Dazu gehören Maschinenschraubstöcke, Spannfutter, Saugnäpfe, Teilköpfe und Drehtische etc. Sie sind äußerst vielseitig einsetzbar und passen sich flexibel an wechselnde Bearbeitungsprozesse und Werkstücke an. Ihre Konstruktion ist standardisiert, ihre Abmessungen und Spezifikationen sind standardisiert, und die meisten dieser Vorrichtungen gehören heute zum Standardzubehör von Werkzeugmaschinen. ② Spezialvorrichtungen. Diese werden speziell für die Spannanforderungen eines Werkstücks in einem bestimmten Bearbeitungsprozess entwickelt und gefertigt. Ihr Einsatzgebiet ist einzigartig und hochspezifisch. Im Allgemeinen wird sie vom Hersteller konstruiert. Üblicherweise umfasst sie Drehvorrichtungen, Fräsvorrichtungen, Bohrschablonen (Werkzeugmaschinenvorrichtungen zur Führung des Fräsers beim Bohren oder Reiben von Löchern im Werkstück), Ausdrehwerkzeuge (Werkzeugmaschinenvorrichtungen zur Führung des Ausdrehwerkzeugs im Werkstück) und Begleitvorrichtungen (für bewegliche Spannvorrichtungen in der automatischen Fertigungslinie von Werkzeugmaschinen). ③ Verstellbare Vorrichtungen: Spezielle Vorrichtungen, die für verschiedene Komponenten ausgetauscht oder angepasst werden können. ④ Kombinationsvorrichtungen: Vorrichtungen aus standardisierten Komponenten unterschiedlicher Formen, Spezifikationen und Anwendungsbereiche eignen sich für die Testfertigung neuer Produkte und Einzelteile, die Kleinserienfertigung und temporäre Aufgaben, bei denen häufig neue Produkte verwendet werden. Neben Schraubstock, Spannfutter, Teilkopf und Drehtisch gibt es auch Handfräser. Im Allgemeinen bezieht sich die Bezeichnung „Vorrichtung“ bei der gleichzeitigen Erwähnung von Fräser und Vorrichtung meist auf den Handfräser.
Drehvorrichtung
Die Vorrichtung, die zum Bearbeiten der Innen-, Außen- und Oberflächenflächen von Werkstücken auf einer Drehmaschine verwendet wird, wird als Drehmaschinen-Spannvorrichtung bezeichnet. Die meisten Drehmaschinen-Spannvorrichtungen sind auf der Spindel montiert, einige wenige auf dem Bettsattel oder dem Bettkörper.
Drei-Koordinaten-Messmaschine
Es wird in Messmaschinen und modularen Halterungen sowie als Referenzvorrichtung zur flexiblen Fixierung des Prüflings eingesetzt. Die Vorrichtung kann automatisch programmiert werden, um das Werkstück zu stützen und beliebig viele Referenzpunkte für die Werkstückkonfiguration festzulegen. Mithilfe einer speziellen Software kann der Spannvorgang direkt anhand der geometrischen Daten des Werkstücks innerhalb weniger Sekunden generiert werden.
Vorrichtung für Industrieroboter
Sie sind alle in Industrierobotern verbaut und werden in industriellen Automatisierungsanlagen eingesetzt, einer der neuen Technologien moderner industrieller Automatisierungstechnik. Die Zusammenarbeit mit Robotern findet vor allem in der modernen industriellen Produktion Anwendung. Typische Einsatzgebiete sind das Be- und Entladen von Werkzeugmaschinen, das Stapeln von Werkstücken, Schweißen, Schleifen und andere automatisierte Prozesse in mannlosen Fabriken.
Fräsvorrichtung
Alle Komponenten sind auf dem Frästisch montiert und werden durch dessen Vorschubbewegung geführt. Die Vorrichtung besteht im Wesentlichen aus Positionier-, Spann- und Werkstückspannvorrichtung sowie Verbindungs- und Schneidelementen. Beim Fräsen treten hohe und intermittierende Schnittkräfte sowie starke Vibrationen auf. Daher sind hohe Spannkräfte an der Fräsmaschine sowie eine hohe Steifigkeit und Festigkeit der Spannvorrichtung erforderlich.
Lagersockelvorrichtung
Um die Produktionsqualität von Lagergestellen zu sichern und zu verbessern, werden neben Werkzeugmaschinen und anderen mechanischen Anlagen zahlreiche technologische Hilfsmittel eingesetzt. Dazu gehören Lagerhalterklemmen, Formen, Messer und zugehörige Hilfswerkzeuge. Lagergestell-Vorrichtungen sind speziell für die Qualitätssicherung von Lagergestellen entwickelt worden und erleichtern den Produktionsprozess. Die verschiedenen Lagergestell-Vorrichtungen unterscheiden sich je nach Struktur, Form, Einsatzbedingungen und Konstruktionsprinzipien. Daher gibt es eine Vielzahl von Achshalter-Vorrichtungen in unterschiedlicher Anzahl und Ausführung. Sie dienen der präzisen Bestimmung der relativen Position des Werkstücks. Dadurch kann das zu bearbeitende Werkstück optimal positioniert werden, sodass die erforderlichen Bewegungen während der Bearbeitung ausgeführt werden können. Die Lagergestell-Vorrichtung spielt eine entscheidende Rolle im Produktionsprozess, daher ist die Erstellung einer Konstruktionszeichnung unerlässlich.
Veröffentlichungsdatum: 06.01.2023


