TTM ist ein Maschinenbauunternehmen mit umfangreicher Erfahrung im Bereich robotergestützter Schweißvorrichtungen. Hier möchten wir Ihnen die wichtigsten Konstruktionspunkte für robotergestützte Schweißvorrichtungen in der Automobilproduktion vorstellen.
Statistiken zufolge entfallen 60–70 % der Arbeitslast einer Schweißlinie auf die Spann- und Hilfsglieder. Da alle Spannvorgänge an der Vorrichtung erfolgen müssen, spielt diese eine unschätzbare Rolle im gesamten Schweißprozess von Automobilen. Heute möchte ich Ihnen einen Artikel vorstellen, der die Konstruktionsmerkmale der Roboterschweißvorrichtung in der Automobilproduktion analysiert.
Wichtige Aspekte der Konstruktion von Schweißvorrichtungen
Der Schweißprozess im Automobilbau ist ein mehrstufiger Prozess, bei dem Teile zu Baugruppen zusammengefügt werden. Die einzelnen Teilschritte sind unabhängig voneinander und beeinflussen sich nicht gegenseitig, stehen aber in einem sequenziellen Zusammenhang. Dieser Zusammenhang gewährleistet die Genauigkeit des gesamten Schweißprozesses, da jeder Teilschritt die Schweißgenauigkeit der Baugruppe beeinflusst. Daher muss jede Schweißvorrichtung der Karosserie eine einheitliche und durchgängige Positionierreferenz aufweisen.
Im Bereich der Automobilkonstruktion und -fertigung werden Roboter zur Reduzierung des Arbeitsaufwands und zur Steigerung der Arbeitseffizienz häufig eingesetzt. Es hat sich jedoch gezeigt, dass die mangelnde Flexibilität von Robotern die Schweißqualität beeinträchtigen kann. Um die durch fehlende Flexibilität und Urteilsvermögen bedingten Probleme zu lösen, muss der Konstrukteur nicht nur die Zuverlässigkeit der Vorrichtung gewährleisten, sondern auch ausreichend Platz und Führung für den Schweißbrenner vorsehen, um dem Roboter eine komfortable Schweißposition zu ermöglichen. Darüber hinaus muss die Hebevorrichtung präzise positioniert werden, damit der Roboter die vorgegebenen Arbeitsschritte korrekt ausführt und Schweißfehler minimiert werden.
Roboterschweißstation
Aus Sicht der Arbeiter besteht das Ziel der Schweißvorrichtungskonstruktion darin, den Arbeitsaufwand zu reduzieren und gleichzeitig die Sicherheit von Personal und Ausrüstung zu gewährleisten. Daher erfüllt die Konstruktion der Schweißvorrichtung ergonomische Anforderungen und ermöglicht gleichzeitig die Montage und Demontage von Teilen und Komponenten in einer sicheren Arbeitsumgebung.
Zusammensetzung der Schweißvorrichtung
Der Klemmkörper besteht aus zwei Komponenten: Positionier- und Klemmvorrichtung. Er dient als Basiseinheit der Vorrichtung für Heben, dreidimensionale Erfassung und Kalibrierung. Um die Genauigkeit des Positioniermechanismus zu gewährleisten, muss die Planheit der Arbeitsfläche überprüft und die Genauigkeit bei der Bearbeitung des Klemmkörpers optimiert werden. Bei der Konstruktion des Klemmkörpers sind die tatsächliche Montage und Vermessung oberstes Ziel, um sicherzustellen, dass die Tragfähigkeit des Klemmkörpers der Raumhöhe entspricht und das Eigengewicht minimiert wird. Beispielsweise kann, abhängig von der Werkstückform und unter Berücksichtigung der Schweißprinzipien, eine einteilige Träger- oder Rahmenkonstruktion gewählt werden, um das Gewicht der Vorrichtung zu reduzieren, den Rohrleitungsanschluss zu vereinfachen und ausreichend Schweißraum für den Roboter zu schaffen.
Das ist alles, was wir in diesem Artikel besprechen wollten. Vielen Dank fürs Lesen!
Roboterschweißvorrichtungen
Veröffentlichungsdatum: 13. April 2023