Mit der rasanten Entwicklung der Automobilindustrie steigen die Anforderungen an Funktionalität, Zuverlässigkeit und Ästhetik von Karosserieteilen stetig. Das Ziehen der I-förmigen Konturen ist der kritischste Prozess bei der Karosserieformung. Eine sinnvolle Gestaltung beeinflusst direkt die optische Qualität der Karosserieteile und den Entwicklungszyklus neuer Modelle. Daher…TTManalysiert den Ziehprozess von Automobilkarosserieteilen, was zur Verkürzung der Herstellungsdauer beiträgt.SchimmelDurch die Verkürzung der Konstruktionszeit, die Verbesserung der Oberflächenqualität der Paneele und die damit verbundene Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen wird der Herstellungsprozess der äußeren Seitenwandpaneele näher erläutert.

 

1.1 Häufig verwendete Materialien für Seitenwände

Die Formgebung der Außenwand der Seitenwand erfolgt in der Regel in 4-5 Schritten (ohne Stanzen). Um die Qualität des Nudelprodukts zu gewährleisten und die Fehlersuche zu vereinfachen, werden die Seitenwände derzeit meist in fünf Schritten gefertigt. Aufgrund der komplexen Form der Seitenwand und der Tiefziehtiefe werden üblicherweise Blechwerkstoffe wie DC56D+Z oder DCO7E+Z mit Vorphosphatierung verwendet, da diese bessere mechanische Eigenschaften aufweisen. Die Materialstärke beträgt in der Regel 0,65 mm, 0,7 mm oder 0,8 mm. Im Hinblick auf Rostschutz, Steifigkeit und Umformbarkeit der Teile ist DCDC56D+Z/0,7t das bevorzugte Material. Gleichzeitig besteht ein starker Zusammenhang zwischen der Rissbildung an den Rändern der Seitenöffnung und dem R-Winkel der fehlerhaften Materiallinie. Je kleiner der R-Winkel der fehlerhaften Materiallinie an der Öffnung ist, desto leichter reißt der Rand.

 

1.2 Prägerichtung der äußeren Seitenwandplatte

Betrachtet man den gesamten Ziehprozess der äußeren Seitenwandverkleidung, so liegt die Stanzrichtung der äußeren Seitenwandverkleidung im Allgemeinen in einem Winkel von 8-15° zur Y-Richtung der Fahrzeugkarosserie.

 Prüfvorrichtung

1.3 Zusätzliche Hinweise zum Prozess der Montage der äußeren Seitenwandverkleidung

1.3.1 Hinweise zur Festlegung der ergänzenden Form des oberen Teils der B-Säule

Es gibt zwei Verfahren zum Ausformen des Restmaterials an der oberen Ecke der B-Säule. Zum einen kann die Trennlinie des Stempels nahe der Produktform, also in R-Form, verlaufen. Dadurch wird die Position des Restmaterials an der oberen Ecke optimiert. Die Materialstärke und der Ausdünnungsgrad lassen sich anpassen, um Risse zu vermeiden. Zum anderen kann die Trennlinie des Stempels als gerade Linie an der Ecke des Ziehstempels verlaufen. Dadurch wird die Formbarkeit der oberen Ecke verbessert und eine Verformung der Oberfläche im oberen Bereich der B-Säule verhindert.

StanzwerkzeugTTM

1.3.2 Zu beachtende Punkte bei der Festlegung der ergänzenden Form des Prozesses an der Position der Türöffnung

Die Trennlinie an der Türöffnung sollte sich möglichst linear verändern, der Übergang sollte weder scharf noch abrupt sein.

 

1.4 Anbringen von Zugleisten an den äußeren Seitenwandpaneelen

Aufgrund der komplexen Form der Seitenwand werden zur effektiven Steuerung des Materialflusses in den einzelnen Bereichen üblicherweise Doppelrippen eingesetzt. Um zu verhindern, dass die Ziehleiste in die Produktoberfläche eindringt und die Produktqualität beeinträchtigt, sollte der Abstand zwischen Ziehleiste und Produkt im Bereich der Schwelle vergrößert und die Position der Ziehleiste anschließend mittels CAE-Simulationsanalyse mit der Software Autoform optimiert werden. Die Ziehleiste in der Türöffnung sollte möglichst glatt verlaufen und der R-Winkel so groß wie möglich sein.


Veröffentlichungsdatum: 24. Mai 2023